Der Dom St. Stephan zu Passau entstand 1407-1530 an der Stelle von noch älteren Kirchenbauten, die alle restlos verschwunden sind. Belegt ist eine Kirche in der spätantiken Stadt Batavis bereits im Jahre 450 n. Chr. Die Bischofskirche, die seit dem Jahr 739 als Kathedrale der Diözese genutzt wird, wurde im Jahr 730 erstmals urkundlich erwähnt.

Dom zu Passau
Die Passauer Altstadt mit dem Dom St. Stephan
Rottaler Pferde vor dem Passauer Dom
Hochzeitskutsche mit vier Rottaler Pferden von Gut Feuerschwendt


Im Jahre 1662 fiel das gotische Langhaus dem großen Stadtbrand zum Opfer. Der spätgotische Ostteil im Außenbereich blieb jedoch erhalten.

Domplatz

Im Auftrag des Fürstbischofs Wenzelaus Graf Thun errichtete Carlo Lurago unter Einbeziehung der verbliebenen gotischen Teile ein neues Gotteshaus im Barockstil. Als Vorbild diente der Salzburger Dom. Im Jahr 1668 wurde mit dem Bau begonnen.

Insgesamt lassen sich bis heute vier große Bauperioden unterscheiden:

  • die agilolfingische Bischofskirche um 720
  • der frühgotische Dom (1280 -1325)
  • der spätgotische Ostteil (1407 -1560)
  • barocke Neubau (1668 - 1693)


Der Stephansdom zu Passau gilt als der größte barocke Kircheninnenraum nördlich der Alpen und ist somit die bedeutendste Barockkirche italienischer Prägung in Deutschland. Dies verdankt der Dom dem Können von Meister Giovanni Battista Carlone, der die Innenausstattung und die Altaraufbauten im Stil des italienischen Hochbarocks gestaltete, sowie Carpoforo Tencalla, der sämtliche Fresken kreierte.

Darüber hinaus beherbergt der Dom die größte katholische Kirchenorgel der Welt mit insgesamt 17.974 Pfeifen und 233 Registern. Diese gilt ob ihrer Größe und Bauart als technisches Meisterwerk. Erwähnenswert ist die größte Orgelpfeife mit einer Länge von über elf Metern und einem Gewicht 306 Kilogramm. Beeindruckende Orgelkonzerte vermitteln dem Besucher den vollen Umfang dieses Instruments in einer mächtigen und farbenreichen Chor- und Orgelmusik.

Hauptorgel
Hauptorgel - Quelle: www.passau.de
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