Gut Feuerschwendt |
Namensherkunft
Der Name von Gut Feuerschwendt setzt sich aus den Wortteilen "Feuer" und "Schwendt" zusammen.
Im Duden - Deutsches Universalwörterbuch (2001) findet sich folgender Eintrag zum Wort Schwendt:
„Schwen|de, die; -, -n [mhd. swende, ahd. swendi= Rodung, zu mhd. swenden, ahd. swenten= schwinden machen, Kausativ zu schwinden]: durch Brandrodung urbar gemachtes Stück Land.“
Schwendt ist also gleichbedeutend mit Rodung und da diese mit Feuer durchgeführt wurde, ergibt sich Feuerschwendt.
Die Geschichte von Gut Feuerschwendt
Im Zuge des zunehmenden Tourismus in der Region des Bayerischen Waldes entstand in den Jahren um 1970 die Feriensiedlung Feuerschwendt.
Der Verleger M. G. Giesel kaufte in den 70er Jahren zwei verwaiste Bauerhöfe, wovon er einen renovierte und zu Gutshof-Fremdenzimmern umfunktionierte. Das weitere Umfeld bebaute er mit großzügigem Gästehaus und -bungalow bzw. Ferienhäusern.
Nach und nach wurden Flächen hinzugekauft und so die heutige Größe des Anwesens geschaffen. Neben der Hotelanlage gab es damals auf Gut Giesel zahlreiche Kühe auch einige Haflinger Pferde. Herr Giesel führte bereits damals auf der heutigen Anlage von Gut Feuerschwendt einen Hotelbetrieb, den er Gut Giesel nannte und zu seinen Gästen zählten auch hochrangige Politiker aus den 70er und 80er Jahren.
Im Jahr 2000 übernahm Karl Degenhart das Gut und gab ihm den Namen Gut Feuerschwendt.
Das heutige Gut Feuerschwendt ist ein gehobener Hotelbetrieb mit Reiterhof und Zuchtgestüt für die seltenen und vom Aussterben bedrohten Rottaler-Pferde, die Karl Degenhart mit aufs Gut brachte und bis heute erfolgreich züchtet, um die Rottaler Pferderasse zu erhalten.
Eine Gesamtfläche von 43 Hektar Grund mit weiten Wald- und Wiesenflächen umfasst das Gut heute und reicht bis an das Ilzufer.
Die Anlage wurde über die vergangenen Jahre hinweg durch Modernisierungs- und Renovierungsmaßnahmen in ein 3-Sterne-Hotel verwandelt, wobei bis heute der gemütliche, gutsherrenmäßige Charme erhalten wurde.




