Mantrailing

 

Nasenarbeit der besonderen Art

 

Leitung: Elke Fiebert

 

Spurensuche ... kann unglaublich spannend und abwechslungsreich sein. Beim Mantrailing, einer bestimmten Art der Personensuche, werden Hund und Mensch gefordert und unser Hund bekommt eine absolut artgereichte Auslastung mit eins seiner besten Sinne: seiner Nase.

Wie einfach ist es doch seinem Hund Bällchen oder Stöckchen zu werfen, über Geräte springen zu lassen, ihm Anordnungen wie „Sitz“ oder „Platz“ beizubringen. Alles Dinge, die wir Menschen sehen und begreifen können. Ganz klar, alle diese Dinge können einem Hund sicherlich auch Spaß machen, aber seiner genetisch besonderen Fähigkeit kommt man nicht annähernd nahe.

 

Während unser durchschnittlicher Hund 12 Worte auseinander halten kann, optisch uns weit unterlegen ist, keine Hundedose öffnen und kein Bettchen kaufen kann, ist er uns in einem Bereich hoffnungslos überlegen: in seinem Geruchssinn. Während wir uns visuell bewegen, nimmt er sein Umfeld vorrangig olfaktorisch

(geruchlich) war. Und auch wenn wir es uns vor Augen halten, dass er 200mal besser riecht, können wir es uns eigentlich nicht vorstellen.

 

Bei der Suche nach Menschen bekommen wir eine Ahnung von der Nasenleistung unseres Hundes. Gezielt eingesetzt, hilft es Vermisste zu orten und oftmals Menschenleben zu retten. Bei dem Hundesport „Mantrailing“ wird dem Hund ein „Führungsauftrag“ erteilt und gemeinsam erarbeiten wir uns das Versteck des zu suchenden Menschen. Er mit der Nase voran und wir, ihm vertrauend, hinter ihm her. Bei dieser Suche wird der Hund im Geschirr an langer Leine gehalten und darf endlich, neben dem Suchen auch mal ein wenig ziehen ;-)



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